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Unternehmensbewertung
Der Erwerb von Unternehmen ist für den Erwerber vielfach eine wichtige
Investitionsentscheidung, bei der für ihn nicht nur betriebswirtschaftliche,
organisatorische und personalpolitische, sondern auch steuerliche und
rechtliche Probleme entstehen und gelöst werden müssen.
Da sich die Interessen und Ansichten des Erwerbers und Verkäufers auf den obigen
Gebieten meist nicht decken, müssen Kompromisse gefunden werden, die so
gestaltet sein müssen, dass keiner der beiden Parteien sich benachteiligt fühlt.
Kunstfehler des Erwerbers oder des Veräußerers sind in den meisten Fällen
äußerst kostspielig, so dass in einigen Fällen die neu geschaffene
Unternehmensgruppe Vergleich anmelden musste oder sogar Insolvenz drohte bzw.
der Verkäufer einen Teil seines Kaufpreises im Nachhinein verlor.
Ziel der Ad_Diweto ist es deshalb, solche
ungewollten wirtschaftlichen Entwicklungen zu vermeiden, indem wir praktische
Hinweise und Ratschläge in systematischer Form denjenigen geben, die
Investitionsentscheidungen dieser Art treffen und sie bis zum Ende der
Transaktion begleiten.
Das Ziel einer Unternehmensbewertung ist die Annährung an die Ermittlung eines
weitestgehend realistischen Unternehmenswertes.
Für eine marktgerechte Bewertung eines Unternehmens ist die reine
Bilanzanalyse alleine nicht ausreichend, da in der Bilanz wesentliche Aktiva und
Passiva nicht enthalten sind (Off Balance). Gewinn- und Verlustrechnungen
mittelständischer Unternehmen sind oft nur bedingt aussagefähig und für eine
Ertragswertermittlung entsprechend zu bereinigen. Darüber hinaus ist die
Erarbeitung einer Mittel- und Langfristplanung für die Bestimmung des
Marktwertes eines Unternehmens erforderlich.
Einfluss auf die Ermittlung eines marktgerechten
Kaufpreises haben insbesondere die folgen Faktoren:
1. Geschäftsrisikoprofil
- Branche/Markt
- Wettbewerbsposition
- Abhängigkeiten (Großkunden, Lieferanten etc.)
- Unternehmen/Management
- Strategie
- Planung/Controlling
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Weiche Faktoren (soft facts) |
2. Finanzrisikoprofil
- Finanzpolitik
- Finanzflexibilität
- Ertragskraft
- Rentabilität
- Kapitalstruktur/Vermögenslage
- Cash Flow-Generierung
- Liquidität
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Harte Faktoren (hard facts) |
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